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Sonntag, 6. Februar 2011

Licht, Liebe, Kraft

Für Mama, am Besten mit Sonne im Gesicht zu lesen:




Für jeden Morgen soviel Licht
wie nötig ist
für den Schritt aus dem Dunkel-

Für jeden Augenblick soviel Liebe
wie nötig ist,
um glücklich zu sein
und zu machen-

Für jeden Tag soviel Kraft
wie nötig ist
für das, was er fordert-

Für jeden Abend soviel Stille
wie nötig ist,
um in Gelassenheit
die Nacht zu erwarten
und das Erwachen danach-

das schenke dir Gott!

                        
                        Wilma Klevinghaus

Samstag, 1. Januar 2011

Neujahr

Das neue Jahr hat begonnen und wie alles Neue ist es umgeben von der Aura des Jungfräulichen und Reinen. Jeder Beginn eröffnet Spielräume, bietet Handlungsfreiraum, Gestaltungsmöglichkeiten und viel Raum für Kreativität. Zu Beginn des Jahres fühlt man sich (im besten Fall) frisch und motiviert und bereit für die eine oder andere Veränderung.

Mit zwei Zitaten möchte ich das neue Jahr begrüßen und seinen unberührten Zauber einfangen:


Ich weiß, dass das Leben wirklich immer wieder von vorn anfängt, immer wieder neu, immer, und man ist wieder jung.

                                                      Franziska Gräfin zu Reventlow


Verjüngt und munter packen wir all das an, was wir uns für 2011 vorgenommen haben! Am Besten mit folgender Haltung:


Das Beste erwarten heißt: mit ganzem Herzen, also mit der ganzen Kraft unserer Persönlichkeit, etwas verwirklichen wollen. Gib alles, was du geben kannst; gib das Letzte, halte nichts zurück. Mit anderen Worten: Was auch immer du tust, tue es ganz!

                                                            Norman Vincent Peale  


Als Quelle diente mir meine Sammlung von Aphorismen und Sprüchen, die mit den Jahren wächst. Mit welchem Zitat begrüßt ihr das Jahr?  


Ein gesundes, glückliches und erfolgreiches Jahr 2011 wünscht euch von Herzen
Steffi 

Donnerstag, 23. Dezember 2010

Geschenke und andere Schwierigkeiten

Weihnachten, das Fest der Liebe und des Konsums, steht vor der Türe und im Bemühen, für jeden "das" Geschenk zu finden, kann einem schon manchmal die Kreativität und Lust verloren gehen. Für alle, denen keine zündende Idee gekommen und last minute nichts mehr über den Weg gelaufen ist, hat Joachim Ringelnatz die richtigen Worte gefunden:


Schenken

Schenke groß oder klein, aber immer gediegen.
Wenn die Bedachten die Gaben wiegen,
sei dein Gewissen rein.

Schenke herzlich und frei.
Schenke dabei, was in dir wohnt
an Meinung, Geschmack und Humor,
so dass die eigene Freude zuvor
dich reichlich belohnt.

Schenke mit Geist ohne List.
Sei eingedenk, dass dein Geschenk
du selber bist.




Auch Roger Cicero hat sich offenbar von Ringelnatz inspirieren lassen - hört doch mal hier rein und tanzt euch dazu euren Frust von der Seele! 


Zu welchem Song schwingt ihr zur Zeit am Liebsten das Tanzbein?



Freitag, 17. Dezember 2010

Schnee, Mann

Immer herbeigesehnt, doch selten erfüllt war bislang der Traum von einer weißen Weihnacht! Für alle, die enttäuscht wären, sollte es auch dieses Jahr nicht schneien, eine kleine poetische Erinnerung an die Vergänglichkeit von Schnee:


Schnee, Mann

Das Erleben von heute
ist die Erinnerung

von morgen. Morgen
fällt Schnee. Über

Morgen schmilzt
er. In ihren

Armen.


                                 Anton G. Leitner


Womit wieder einmal erwiesen wäre, dass wahre Schönheit vergänglich ist!

Mittwoch, 8. Dezember 2010

Der Bratapfel

Eigentlich ist der Titel nicht ganz zutreffend, denn für unseren Schmaus mit lieben Freunden Mitte November hätte ein einziger Bratapfel nicht ausgereicht :). Vermutlich wäre der arme Apfel nicht der einzige gewesen, der das Gerangel um ihn nicht überlebt hätte!

Das folgende Gedicht ist ein Klassiker, ebenso wie der Bratapfel an sich. Ist es nicht toll, wie jede Strophe Spannung aufbaut und einem buchstäblich das Wasser im Mund zusammenläuft, bis dann der letzte Vers einer jeden Strophe den erst gelbroten, dann goldbraunen und schließlich knusprigen Apfel vorführt? 

Guten Appetit beim Lesen (und Nachkochen)!




Der Bratapfel

Kinder, kommt und ratet,
was im Ofen bratet!
Hört, wie's knallt und zischt. 
Bald wird er aufgetischt,
der Zipfel, der Zapfel, 
der Kipfel, der Kapfel, 
der gelbrote Apfel.

Kinder, lauft schneller,
holt einen Teller,
holt eine Gabel!
Sperrt auf den Schnabel
für den Zipfel, den Zapfel,
den Kipfel, den Kapfel,
den goldbraunen Apfel!

Sie pusten und prusten,
sie gucken und schlucken,
sie schnalzen und schmecken,
sie lecken und schlecken
den Zipfel, den Zapfel,
den Kipfel, den Kapfel,
den knusprigen Apfel. 


Für 7 Personen:

7 große Äpfel
100g gemahlene Mandeln
1 EL Vanillezucker
1 TL Zimt
etwas Milch
50g Marzipan
50g Butter
Mandeln
30g Butterflöckchen 

Ahornsirup, Vanillesoße oder Vanille-Eis 

Zubereitung:
Bei jedem Apfel den oberen Teil abschneiden, sodass er als Deckel mit Strunk hinterher wieder aufgesetzt werden kann.
Die Äpfel mit Hilfe eines scharfen Messers und eines Löffels aushöhlen und dabei eine ausreichend dicke Wand belassen (das waren bei mir ca 1,5cm).
Das Marzipan und die Butter in 7 gleich große Stücke schneiden.
Die gemahlenen Mandeln mit Vanillezucker, Zimt und etwas Milch zu einer cremigen Paste rühren. In jeden Apfel einen Teelöffel voll Mandelpaste, je ein Stück Marzipan und Butter hineinsetzen und den Deckel aufsetzen. Äpfel in eine feuerfeste Auflaufform setzen.
Die Mandeln und Butterflöckchen um die Äpfel herum verteilen und bei ca 160°C im Backofen braten bis zu gewünschten Bräunung. Wir haben sie vor lauter Schwätzen beinah vergessen und so waren sie nach ca 40 Min sehr braun... aber dafür auch ganz weich und aromatisch.

Wir haben die Bratäpfel mit aromatischem Ahornsirup übergossen, Vanillesoße oder Vanille-Eis schmecken aber auch ganz toll. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!

Welches ist euer Lieblings-Dessert-Rezept für den Herbst/Winter?